
Sind Committed-Goals die Alternative für die Verwaltung?
In der prozessorientierten und teilweise auch risikoaversen Verwaltung sind wir anderes gewohnt. Wir wollen Ziele setzen, die wir auch erreichen können. Im englischsprachigen Raum reden wir über „Committed Goals" oder auf gut deutsch, verbindliche Ziele.
Aber mit verbindlichen Ziele entsteht ein Problem. Wenn nur Ziele setzen, von denen wir sicher sind, dass wir sie erreichen können, dann werden diese Ziele schnell ambitionslos. Verbindliche Ziele erzeugen keine Energie, keine Begeisterung, keine Motivation. Ambitionslose Ziele werden schnell als das betrachtet was sie sind: Bürokratische Mehrarbeit und Ziele zum Controlling.
Ich behaupte sogar, ambitionslose Ziele sind ein Grund, warum OKR in der Verwaltung scheitert.
Ich plädiere daher insbesondere in der öffentlichen Verwaltung für Ambition. Nicht für mehr Ambition, sondern für Ambition. Für Ehrgeiz, für den Willen zur Veränderung, für den Mut des Bohrens der dicken Bretter. Da mit OKRs keine Incentives oder Sanktionen behaftet sind, sollten können wir diese Ambition ernst nehmen.
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