**Digitalisierung ohne Verwaltungschef? Kannste knicken.**

Ohne den ersten Stein, fällt gar nichts um
Digitalisierung ohne Verwaltungschef? Kannste knicken.
Ich habe es selbst erlebt. Bei der GKV Altenberge saßen die Bürgermeister von Anfang an im Steuerungskreis. Nicht als Alibi-Teilnehmer. Sondern aktiv dabei.
Am Anfang? Sporadische Teilnahme. Bürgermeister sind vielbeschäftigte Menschen, Digitalisierungsprojekte nicht gerade ihr Lieblingsthema.
Der Schlüssel: Niedrigschwellige Kommunikation und konsequentes Aufzeigen von Mehrwert für diese Entscheider.
Was dann passierte? Immer mehr Bürgermeister kamen regelmäßig. “Da ist was los. Ich möchte auch dabei sein.” Am Ende sprachen alle Entscheider mit einer Stimme.
Ein OKR-Coach aus einem größeren Förderprojekt bestätigte mir kürzlich:
“Ich hatte im Lenkungsausschuss nur Fachbereichsleiter. In der Praxis wurde mein Projekt von disziplinarischen Vorgesetzten übersteuert.”
Meine These: Projektarbeit in Kommunen ohne Rückgrat
der Verwaltungschefs ist zum Scheitern verurteilt.
Warum? Weil am Ende nur die Verwaltungsspitze die Macht hat, Widerstände aufzulösen, Ressourcen freizumachen und das große Narrativ zu halten.
Und hier der Punkt, den viele übersehen: Es geht nicht nur um OKR-Methodik. Es geht um Strategiefreigabe. Die Frage ist nicht: “Haben wir die Methode verstanden?” Die Frage ist: “Haben wir die richtigen Entscheider im Boot?”
Ich arbeite mit OKR und Wirtschaftlichkeitsbewertungen (WiBe), um genau das zu erreichen: Klarheit über #Nutzen, #Transparenz über Kosten, #Überzeugungskraft für Verwaltungschefs.
Digitalisierung ohne Verwaltungschef? Funktioniert nicht.
Kennt jemand ein erfolgreiches Digitalisierungsprojekt ohne Verwaltungschef im Steuerungskreis? Ich nicht.
Change my mind.
#Strategiefreigabe

