OKR Forum 2026: 3 Erkenntnisse, die ich mitnehme
Letzte Woche habe ich mich ins OKR Forum 2026 eingeloggt. Drei Panels, Praktiker aus ganz Europa, ehrliche Erfahrungsberichte – keine Hochglanz-Slides.
Drei Erkenntnisse nehme ich mit, die ich so direkt noch nicht gehört hatte:
1. Einfachheit schlägt Perfektion
SThree (Personalberatung, 3.000+ Mitarbeitende) hat OKR nicht als „perfektes Framework" eingeführt. Sie starteten mit einem Format, das „nah am OKR-Ethos" war. Stealth-Deployment statt Big Bang. Erst später die Verfeinerung.
Das deckt sich mit meinen Erfahrungen in Kommunen: Besser ein 70%-OKR, das gelebt wird, als ein akademisch korrektes System, das in der Schublade verstaubt.
2. Coaching-Gespräche, keine Leistungskontrollen
Die kraftvollste Unterscheidung des Forums: Ein OKR-Review ist kein Reporting-Meeting. Es ist ein Coaching-Gespräch.
Die Frage ist nicht: „Warum bist du nur bei 50 statt 75%?"
Sondern: „Was haben wir gelernt? Wie gehen wir es anders an?"
Das ist kein Detail. Das ist der Unterschied zwischen Vertrauen und Misstrauen.
3. Exekution ist ein System, kein Event
ServiceNow zeigte eindrücklich: Strategie wird nur dann Realität, wenn Daten, Planung und Menschen gemeinsam evolvieren können. OKR allein reicht nicht – die Infrastruktur muss mitwachsen.
Mein Fazit: OKR ist erwachsen geworden. Weniger Hype, mehr Handwerk.
Wart ihr auch beim OKR Forum dabei? Was war eure größte Erkenntnis?
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